Frankfurter Buchmesse 2015

Samstag, Oktober 24, 2015

Und erneut ging es für mich letztes Wochenende in eine andere Stadt. Diesmal war ich als Journalistin auf der Frankfurter Buchmesse eingeladen. Bereits im Vorfeld erhielt ich zahlreiche Einladungen zu Events. Schließlich ging die Buchmesse für mich schon am 14. Oktober los. Da ich anderweitig beschäftigt war, konnte ich allerdings nicht gleich zur Messe. Ich hatte noch einige Meetings und organisatorische Dinge zu erledigen.

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Am Samstag um ca. 11 Uhr kam ich in Frankfurt an. Zuerst ging ich in ein schickes Restaurant. Da erst um 15 Uhr im Hotel Check-in war, hatte ich also noch genug Zeit. Auf dem Weg in die Stadt ging leider mein Koffer kaputt. Zuerst konnte man ihn nicht mehr schieben und musste ihn ständig tragen. Anschließend krachte vorne etwas ab und so konnte der Koffer nicht mal mehr stehen. In einer Seitengasse konnte ich von 40 Euro auf 25 Euro einen schönen Koffer runterhandeln und war heilfroh, als ich im Hotel Radisson Blu ankam. Das Hotel liegt nur zehn Minuten vom Bahnhof und zwei Minuten von der Messe entfernt. Die Lage war also wirklich perfekt um schnell wieder in die Stadt zu fahren. Außerdem ist es ein sehr schickes Hotel, das ich bestens weiterempfehlen kann. Die besondere Architektur des Gebäudes hat mich restlos begeistert. Nachdem ich mich etwas ausgeruht und frisch gemacht hatte, bin ich wieder in die Stadt. Dort ging ich in ein paar Läden und landete anschließend auf dem Roof Top, wo ich die perfekte Aussicht auf die Skyline von Frankfurt hatte. Dort aßen wir auch zu Abend und genossen es in vollen Zügen. Wieder im Hotel angekommen, ging es am Abend ins Cooky’s, einem kleinen aber schicken RnB Club mitten in Frankfurt.
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Am nächsten Tag frühstückten wir im Hotel und dann ging es endlich auf die Messe. Dort angekommen, ging alles ganz schnell. Koffer und Jacken konnte man günstig abgeben und auch ein Anstehen gab es nicht, da ich bereits meinen Presseausweis hatte. Ich fand mich sehr schnell zurecht. Zuerst ging es zu einem Brigitte Gespräch mit Charlotte Link. Sehr interessant hatte die Interviewerin das Gespräch gestaltet. Frau Link durfte immer zwischen zwei Begriffen entscheiden. Sie sprach über ihre Liebe zu Hunden, die Verlustangst seit dem Tod ihrer Schwester, das Leben als Autorin und dass sie 1 1/2 Jahre an einem Buch schreibt. Das Interview war sehr amüsant und Charlotte Link hatte immer einen humorvollen Spruch parat. Nach diesem Gespräch ging es zum ARD Forum wo mit Natalia Wörner ein Gespräch geführt wurde. Selbstverständlich wurde hier über ihre humanitäre Arbeit im Libanon und der Flüchtlingshilfe gesprochen. Außerdem wurde zu ihrem Buch “Heimatlust” über ihre Arbeit als Schauspielerin und ihren Reisen gesprochen. Anschließend ging es zum Manga bzw. Kostüm Abteil, wo es viele Comics, Mangas und Kostüme zum Verkauf gab. Glasperlenspiel gaben in Halle 3 noch ein kleines Akustik Konzert. Dann las Zoe Beck aus einem gesellschaftskritischen Buch einer indonesischen Autorin. Dieses Jahr war Indonesien das Gastland und so gab es musikalische Klänge auf dem Messegelände. Im ARD Forum konnte man auch Bilder machen und sich verkleiden. Auch gab es dort ein Kino. Da der Messetag voll geplant war, hatte ich dafür aber keine Zeit. Trotz den Planungen kam nie Stress auf und lange warten musste man auch nicht. Dadurch war der Messetag auch viel intensiver. Interessante Persönlichkeiten und ein tolles Programm rund um die Messe. Nicht zu vergessen die zahlreichen Neuerscheinungen, die man sich Sonntags kaufen und signieren lassen konnte. Ich kann es kaum erwarten mich darauf zu stürzen. Nächstes Jahr wieder!
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“Ich spürte Millionen verlassener Seiten, herrenloser Welten und Seelen um mich herum, die in einem Ozean der Dunkelheit untergingen, während die außerhalb dieser Mauern pulsierende Welt Tag für Tag mehr die Erinnerung verlor, ohne es zu merken, und sich um so schlauer fühlte, je mehr sie vergaß.”
(Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón)
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“Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seelen derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben.”
(Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón)

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