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4. März 2025

Rezension zu "Ich zeig dir die Welt" von Elisa Ruotolo

Als die kleine Schildkröte Hugo das Licht der Welt erblickt, wird sie neugierig beäugt von Sam – einem Mäusekind, das mit seiner Familie in einem Keller ein Zuhause gefunden hat. Obwohl die beiden grundverschieden sind, werden sie die allerbesten Freunde und geben einander Halt. Aber in Hugo brennt eine unbändige Sehnsucht: Er möchte endlich heraus aus dem Dunkeln und die Welt mit all ihren Farben sehen, die Regentropfen auf seinem Panzer spüren und die Wärme der Sonne fühlen. Sam zögert, doch dann erfüllt er Hugos Wunsch. Für seinen Freund würde er alles tun, auch wenn das bedeutet, ihn vielleicht für immer zu verlieren.

Elisa Ruotolos "Ich zeig dir die Welt" ist ein poetischer und tiefgründiger Roman, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dieses Buch ist eine wunderschöne Einladung, das Leben mit neuen Augen zu sehen — voller Sehnsucht, Erinnerungen und unerwarteter Begegnungen. Schon nach den ersten Seiten hatte ich das Gefühl, in eine ganz eigene, fast magische Atmosphäre einzutauchen.

Was mich besonders beeindruckt hat, ist die einfühlsame Sprache, mit der Ruotolo die kleinen und großen Momente des Lebens einfängt. Es geht um Verlust, Hoffnung und die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt. Ein Satz, der mir besonders nachgeklungen hat, war: "Manchmal muss man sich verirren, um zu wissen, wohin man gehört." So simpel und doch so wahr.

Was dieses Buch so besonders macht, ist die Ruhe, die es ausstrahlt. Kein atemloser Spannungsbogen, keine großen Dramen — stattdessen eine sanfte, fast meditative Reise durch die Innenwelten der Figuren. Ich habe mich oft dabei erwischt, innezuhalten und über eigene Erfahrungen nachzudenken. Genau das liebe ich an solcher Literatur.

Gelegentlich hätte ich mir etwas mehr Handlung gewünscht, um die wunderschönen Reflexionen noch stärker zu verankern. Manchmal schwebt die Geschichte ein wenig zu sehr im Ungefähren. Aber vielleicht ist genau das der Punkt — sich treiben zu lassen und nicht immer eine klare Richtung zu brauchen.

!Ich zeig dir die Welt" ist ein leises, aber intensives Buch, das lange nachhallt. Wer poetische Sprache und nachdenkliche Geschichten mag, wird hier ganz sicher auf seine Kosten kommen. Für mich war es eine bereichernde Leseerfahrung, die mich zum Träumen und Reflektieren gebracht hat. Eine Herzensempfehlung, die von mir ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den WUNDERRAUM Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

24. Februar 2025

Rezension zu "Lessons for living" von Phil Stutz

In heutigen Zeiten mehr denn je werden wir mit Leid, Katastrophen und Krisen konfrontiert – auf globaler Ebene ebenso wie ganz persönlich und privat. Wie können wir, trotz dieser Schwierigkeiten, ein gutes, zufriedenes Leben leben?

Phil Stutz hat mit dem internationalen Bestseller The Tools fünf Praktiken vorgestellt, die er als Therapeut anwendet. Nun hat er in dreißig Essays, die er seit den 1990ern als Kolumnen sammelt, die großen Probleme des Lebens zusammengestellt und zeigt konkret, wie wir uns ihnen stellen können. Denn es gibt Probleme, und es gibt Probleme – Liebe, Verlust, Erfolg, Versagen, Hoffnung, Reue, Leben, Tod. Nur wenn wir anerkennen, dass das Leben voller Schmerz ist und kein Mensch dem von Natur aus gewachsen ist, können wir verstehen und versuchen unser volles Potenzial zu entfalten.

Eine Einladung, ganz neu über das Leben und die Herausforderungen, die es uns stellt, nachzudenken. Vom internationalen Bestsellerautor und Protagonisten der Netflix-Doku »Stutz« von Hollywood-Star Jonah Hill.

Phil Stutz' "Lessons for Living" ist eines dieser Bücher, das einen wirklich zum Nachdenken bringt — und das auf eine wunderbar direkte und lebensnahe Weise. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, als würde Stutz direkt mit mir sprechen, ohne Schnörkel oder großes Drumherum. Es geht um die großen Themen des Lebens: Wachstum, Schmerz, Veränderung und die Kunst, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Was mir besonders gefallen hat, ist der praktische Ansatz. Stutz liefert keine abstrakten Theorien, sondern konkrete Werkzeuge, die sich sofort im Alltag anwenden lassen. Ein Konzept, das mir besonders im Kopf geblieben ist, ist die Idee, dass Herausforderungen nicht verschwinden, sondern dass wir lernen müssen, mit ihnen zu arbeiten. Klingt simpel, aber Stutz schafft es, das auf eine Art zu vermitteln, die gleichzeitig motivierend und tröstlich ist.

Das Buch hat eine angenehme Mischung aus persönlicher Weisheit und psychologischen Einsichten, ohne dabei belehrend zu wirken. Stattdessen fühlt es sich an wie ein Gespräch mit einem weisen Freund, der schon ein paar Runden mehr auf dieser Lebensachterbahn gedreht hat.

An manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht — manchmal bleibt Stutz vielleicht etwas zu sehr an der Oberfläche, gerade wenn es um komplexere emotionale Themen geht. Aber vielleicht ist das auch Teil der Stärke des Buches: Es ist zugänglich und direkt.

"Lessons for Living" ist ein inspirierendes, lebensnahes Buch, das einem hilft, die eigenen Herausforderungen mit mehr Gelassenheit und Klarheit anzugehen. Für mich war es ein echter Augenöffner und ich kann es jedem empfehlen, der gerade ein bisschen Orientierung oder einfach einen freundlichen Schubs in die richtige Richtung braucht.

Das Buch bekommt von mir ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den GOLDMANN Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Hier geht's zum Buch. Bestellbar in allen bekannten Buchhandlungen und auf der Verlagswebseite.

16. Februar 2025

Rezension zu "Eine Reise in 72 Wörtern" von Laura Imai Messina

Die Lehren, die aus Japan kommen, sind auch im Westen aktueller denn je. Aber was genau macht den japanischen Geist aus?

72 Begriffe gibt es im Japanischen, um die Jahreszeiten zu beschreiben und das Jahr in Abschnitte zu gliedern, die alle fünf Tage die Gelegenheit zur Erneuerung und inneren Reflexion bieten.

So heißt etwa Harmonie auf Japanisch wa, aber wie alle japanischen Wörter beinhaltet es viel mehr: In Harmonie mit den Dingen zu sein, das bedeutet in Japan Schönheit, Freude und Gemeinsinn in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen, durch kontinuierliche Arbeit an sich selbst, durch das Erlernen von Geduld, durch überlegtes Handeln und gelebtes Miteinander.

Laura Imai Messinas "Eine Reise in 72 Wörtern" ist ein literarischer Schatz, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dieses Buch ist kein klassischer Roman, sondern eine liebevolle Sammlung von japanischen Begriffen, die weit mehr erzählen als nur ihre wörtliche Bedeutung. Es ist, als würde man einen kulturellen Schatz heben und sich dabei selbst ein Stückchen besser verstehen.

Schon nach den ersten Seiten war ich fasziniert davon, wie Messina es schafft, mit wenigen Worten große Gefühle und Bilder hervorzurufen. Ein Beispiel, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Das japanische Wort "komorebi", das das Sonnenlicht beschreibt, das durch die Blätter der Bäume fällt. Klingt simpel, fühlt sich aber an wie ein kleines Gedicht.

Was ich an diesem Buch so mag, ist die sanfte, fast meditative Stimmung, die sich beim Lesen einstellt. Es ist kein Buch, das man verschlingt, sondern eines, das man sich häppchenweise gönnt, wie eine Tasse guten Schwarztee. Und genau das macht seinen Reiz aus: Man lässt sich treiben, hält inne und entdeckt auf jeder Seite etwas Neues — über Japan, aber auch über sich selbst.

Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir ein bisschen mehr Hintergrund oder persönliche Anekdoten der Autorin gewünscht, um die Begriffe noch lebendiger zu machen. Aber vielleicht ist genau diese Zurückhaltung Teil des Zaubers.

"Eine Reise in 72 Wörtern" ist ein wunderbares Buch für alle, die Japan lieben oder einfach Freude daran haben, in die feinen Nuancen einer anderen Kultur einzutauchen. Für mich war es eine entspannende und bereichernde Leseerfahrung, die mich zum Nachdenken und Träumen gebracht hat. Absolut empfehlenswert! Das Buch bekommt von mir ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den btb Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Hier geht's zum Buch. Bestellbar in allen bekannten Buchhandlungen und auf der Verlagswebseite.

14. Februar 2025

Rezension zu "Waschbären, die im Dunkeln leuchten" von Dan Schreiber

Dies ist kein Buch über Fakten, es ist ein Buch über »Fakten«. Worüber auch immer Sie sich Gedanken machen, Sie können darauf wetten, dass es da draußen jemanden (oder etwas) gibt, der es schon untersucht hat. Die Ergebnisse dieser Mühen sehen wir hier – und sie könnten oft absurder nicht sein. Aber Vorsicht, es besteht Ansteckungsgefahr! Wenn Sie am Ende glauben, dass wir die dominante Spezies auf der Erde geworden sind, weil Raubtiere uns zu stinkend fanden, oder dass die Nachfahren von Jesus Christus als Knoblauchbauern in Japan leben – Sie wurden gewarnt!

Dan Schreibers Buch "Waschbären, die im Dunkeln leuchten" ist ein Geheimtipp für alle, die Lust auf schräge Fakten und skurrile Geschichten haben! Mit viel Humor und einem guten Gespür für die absurdesten Momente der Wissenschaft nimmt uns der Autor mit auf eine Reise in die Welt des Unerwarteten.

Schon der Titel lässt erahnen, dass es hier nicht um trockene Wissenschaft geht. Tatsächlich geht es in einem der Kapitel um ein Experiment, bei dem Forscher versucht haben, Waschbären zum Leuchten zu bringen. Kaum zu glauben, aber wahr! Ziel war es, ihre nachtaktiven Gewohnheiten besser beobachten zu können. Solche Beispiele machen das Buch zu einem echten Lesevergnügen.

Neben leuchtenden Waschbären erfährt man auch, dass selbst Nobelpreisträger manchmal an die verrücktesten Dinge glauben. So gibt es die Geschichte von Kary Mullis, dem Erfinder der PCR-Methode, der nicht nur die moderne Genforschung revolutionierte, sondern auch fest davon überzeugt war, mit Geistern kommunizieren zu können. Solche Anekdoten haben für so manche ungläubigen Lacher gesorgt.

Allerdings hat das Buch manchmal auf mich ein wenig oberflächlich gewirkt. Die Vielzahl an kuriosen Details und schnellen Themenwechseln sorgt zwar für Abwechslung, mir hat allerdings oft der rote Faden gefehlt. 

"Waschbären,die im Dunkeln leuchten" von Dan Schreiber ist dennoch ein witziges, lehrreiches und unterhaltsames Buch, das Lust macht, die Welt mit ein bisschen mehr Neugier und einem Augenzwinkern zu betrachten. Perfekt für alle, die gerne über den Tellerrand schauen! Daher bekommt das Buch von mir ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den HEYNE Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Hier geht's zum Buch. Bestellbar in allen bekannten Buchhandlungen und auf der Verlagswebseite.

16. August 2022

Rezension zu "CLIT" von Louisa Lorenz

Als Louisa Lorenz durch Zufall erfährt, dass die Klitoris nicht nur ein kleiner Lust-Knubbel ist, sondern sich weit ins Innere des Körpers erstreckt, ist sie bereits 25 Jahre alt. Und das, obwohl sie sich als moderne, aufgeklärte und emanzipierte Frau fühlt. Ihre Freund*innen, stellt sie schnell fest, sind genauso unwissend. Wie kann das sein?

Heute, einige Jahre später, ist Louisa Lorenz Klitoris-Expertin und klärt über dieses faszinierende und vollkommen unterschätzte Organ auf. Sie verrät, dass die Vorstellung vom vaginalen Orgasmus ein Mythos ist, der vor allem von Männern ins Leben gerufen wurde, welche Bedeutung die Klitoris tatsächlich für den Orgasmus hat – und welche anderen Irrtümer und Missverständnisse zu Sexualität und Anatomie bis heute bestehen.

Louisa Lorenz erzählt eine spannende Geschichte von Ignoranz, Unterdrückung und Verwirrung und zeigt, dass es höchste Zeit für mehr sexuelle Selbstbestimmung und für die Befreiung unserer Lust ist. Eine Offenbarung für alle, die Sex haben!

In "Clit" schreibt Louisa Lorenz in Teil 1 über die Anatomie der Klitoris und über die Kulturgeschichte im zweiten Teil. Im abschließenden Part (Teil 3) »Und was bedeutet all das jetzt für uns?« ordnet sie die Kulturgeschichte und das Wissen über die Klitoris für uns in unserer heutigen Gesellschaft ein. Sie selbst ist Kulturwissenschaftlerin und Geschlechterforscherin. "Clit" ist ein sehr besonders Buch, das viel Wissen sammelt und sehr wichtige Themen behandelt. U. a.  Intersexualität, Sexualität, Libido, gesellschaftliche Erwartungen om Bezug auf Geschlechter,  falsche Darstellung der Klitoris sowie Vergleiche zwischen dieser und dem Penis werden von Louisa Lorenz ausführlich erläutert. Dabei schreibst sie mit einer Leichtigkeit und einer tollen Prise Humor.

"Clit" hat etliche Quellangaben sowie ein umfassendes Literaturverzeichnis. Das Buch hat mich immer wieder abgeholt und spannende Erkenntnisse beschert. "Clit" ist modern und - wie zu erwarten - gesellschaftskritisch. Zu Anfang warten einige interessante Fakten auf den Leser. Trotz einiger (für mich) neuer Fakten bin ich über die Seiten geflogen und war direkt im Thema. Besonders der dritte Teil hat mir gefallen. Denn hier geht es inbesondere um das Organ und das gesellschaftliche Bild, das sich so verfestigt hat. Die Autorin appeliert an ein Umdenken hinsichtlich des Sprachgebrauchs und regt sehr zum Nachdenken an. Mit diesem Buch liefert Louisa Lorenz ein umfassendes Informationswerk zur Geschichte der Klitoris. An manchen Stellen hätte es für mich weniger Hintergrund sein können.

Manchmal bin ich auch auf Fakten gestoßen, die mich verwundert haben. Es ist schon erstaunlich, wie wenig wir über die weibliche Sexualität wissen. Ein wichtiger Punkt in "Clit" ist auch, dass jeder respektiert werden möchte - unabhängig des eigenen Geschlechts. Es leben die Unterschiede und die sollen auch gefeiert werden. 

"CLIT" von Louisa Lorenz ist eine Herzensempfehlung. Das Buch bekommt von mir ★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an HEYNE für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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31. Juli 2022

Rezension zu "Honigperlen" von Melanie Pignitter

Melanie Pignitter weiß, wie sehr uns die Liebe zu uns selbst positiv verändern kann. Nach über 365 Tagen chronischer Schmerzkrankheit gewann sie durch mentales Training erst ihre Lebensfreude und schließlich ein Leben ohne Schmerzen zurück. Auf ihrem sehr erfolgreichen Blog honigperlen.at schreibt die Wahlwienerin über die vermeintlich schlechten Dinge des Lebens, die bei näherer Betrachtung zu »Honigperlen« werden. Melanie Pignitter zeigt mit viel Einfühlungsvermögen neue Sichtweisen auf und hilft, mit den kleinen und großen Problemen des Lebens leichter zu leben – ohne erhobenen Zeigefinger, offen und ehrlich, humorvoll und herzlich.

Melanie Pignitter ist mir vor einigen Jahren über ihren Instagram Kanal ins Auge gefallen und seit dem verfolge ich regelmäßig ihr Schaffen. Die ruhige angenehme Art hat mich auch bei Instagram von Anfang an begeistert. Umso neugieriger war ich auf ihr Buch "Honigperlen". Eins vorneweg: Dieser kleine Ratgeber ist wunderbar lesenswert und fesselt ab der ersten Seite. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil. Genauso liebevoll wie ihr Charakter zu sein scheint, ist auch dieses Buch aufbereitet. Die vielen kurzen und interessanten Geschichten aus dem wahren Leben machen das Buch authentisch und spannend zugleich.

Besonders schön fand ich die Impulshäppchen am Ende, die sie als "Honigperlen to Go" beschreibt. Diese geben einem praktische Übungstipps an die Hand, um das Gelesene direkt anzuwenden. Ich habe auch viele Zitate herausgeschrieben und unheimlich viele Gedankenanstöße mitgenommen. Ihre Impulse haben mir auch in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass wir immer wieder aus "Sackgassen" herauskommen und das Positive gewinnt. "Honigperlen" ermutigt zu Veränderung und gibt ganz viele positive Impulse mit. Auch wenn nicht allen Sichtweisen zugestimmt habe, waren dennoch dutzende AHA-Momente dabei. Besonders hervorheben möchte ich nochmal diese sympathische Schreibweise von Melanie Pignitter, die definitiv heraussticht. Besonders mag ich auch Ratgeber, die nicht belehren, sondern einfach nur in die positive Richtung pushen. "Honigperlen" ist eine Perle in der Ratgeberwelt der Persönlichkeitsentwicklung. Ich werde sicher noch öfter in diesem Gute-Laune-Buch stöbern. Ein kleines Alltagsschätzchen mit viel Liebe zum Detail.

"Honigperlen" von Melanie Pignitter kann ich nur wärmstens empfehlen. Das Buch bekommt von mir ★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den GOLDMANN Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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27. Juli 2022

Rezension zu "Happy not Perfect" von Poppy Jamie

Ängste, ständige Selbstzweifel und zwanghafter Perfektionismus können uns im Alltag schwer belasten und uns viel von unserer Lebensfreude nehmen. Poppy Jamie steckte selbst in einer tiefen persönlichen Krise, als sie zu verstehen begann, dass sie stärker auf ihre psychische Gesundheit achten muss. Sie führte Gespräche mit zahlreichen Expert*innen und entwickelte daraus ihr eigenes »Happy not Perfect«-Programm. In ihrem Buch versammelt die britische Moderatorin ihre Strategien und gibt uns ein ebenso praktisches wie kluges Konzept an die Hand, mit dem wir lernen, den Perfektionismus Schritt für Schritt hinter uns zu lassen und in eine glücklichere Zukunft zu starten.

Und zack bin ich wieder in der Perfektionsfalle gelandet. Schneller als mir lieb ist... Da ich öfter mal in die Perfektionsfalle tappe und ich natürlich mir bewusst bin, wie diese einen aufhält, war ich sofort neugierig auf "Happy not Perfect" von Poppy Jamie. Die Autorin schreibt sehr gesellschaftskritisch und nimmt das Thema Perfektion genau unter die  Lupe. Ihr Antrieb, dieses Buch zu schreiben war die Erkenntnis, dass wir Menschen nach außen oft ein strahlendes Lächeln zeigen, aber tief im Inneren unglücklich sind. Im Buch dreht sich vieles darum, wie Poppy Jamie zu dieser Erkenntnis kam und ihre Unsicherheit, Ängste und Sorgen bekämpft hat. Schnell wird deutlich, dass das Streben nach Perfektion kontraproduktiv ist und wir Glück nur ganz tief in unserem Inneren finden können. Diese Erkenntnis ist mir natürlich nicht neu und doch gibt Poppy Jamie wichtige Denkanstöße und Reminder, die jeder ab und an braucht. 

Ihr Schreibstil ist sehr lebendig und bildhaft. Für nähere Erläuterungen zieht sie weltbekannte Geistesgrößeren heran und gibt uns praktische Anwendungsbeispiele, die unseren Alltag um einiges erleichtern. Zum besseren Verständnis werden zahlreiche Beispiele genannt. Besonders hat mir die Thematik rund um das Thema Gefühle gefallen, denn hier konnte ich mich auch besonders gut einfühlen (passt ja). Hier fand ich auch die Erwähnung der Flex--Methode spannend, die ein intensives Fitness-Training fürs Gehirn ist und dir hilft, Gefühle wahrzunehmen, ohne davon überrollt zu werden. Für hochsensible Menschen sicher ein enormer Gewinn.

Alles in allem fand ich auch Poppy Jamies Lebensweg sehr spannend. Durch die immer wiederkehrenden Nachrichten wurde der Text noch viel mehr aufgelockert und der Lesefluss gefördert. Durch das Buch ist mir bewusst geworden, wie wichtig flexibles Denken ist und dass wir wirklich so viele Möglichkeiten haben, an uns und unseren Zweifeln zu arbeiten. Einige Erkenntnisse sind nicht neu, aber eins kann ich definitiv festhalten: "Happy not Perfect" tut einfach gut und es war mir eine Freude, darin zu lesen.

"Happy not Perfect" von Poppy Jamie bekommt was es auf jeden Fall verdient. Und zwar  ★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an GOLDMANN für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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29. Mai 2022

Rezension zu "Aufholjagd: Der Kampf um Kunden, Ideen, Innovationen " von Simon Hage und Martin Hesse

Zu lange haben die deutschen Autohersteller die Bedeutung der Digitalisierung und des Klimawandels unterschätzt − Rivalen wie Tesla, Tech-Riesen wie Google und Apple, aber auch zahlreiche chinesische Hersteller wissen das längst für sich zu nutzen: Sie alle investieren bereits massiv in die klimafreundliche, digital vernetzte Mobilität der Zukunft.

Doch die Aufholjagd hat begonnen: Während Volkswagen und Audi den Frontalangriff auf Elon Musk wagen, Daimler sich wieder auf seinen Markenkern besinnt und BMW die vielversprechendsten Zukunftstechnologien auslotet, schicken sich ambitionierte Start-ups an, massentaugliche Autos zu entwickeln, die noch vor Kurzem als undenkbar galten.

Simon Hage und Martin Hesse dringen vor in die Schaltzentralen der deutschen Autokonzerne, die dramatische Stunden durchleben. Denn die nächsten Jahre werden entscheiden, ob sie es schaffen, die Weltspitze zurück zu erobern – oder ob mit ihnen der wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands abgehängt wird.

Es ist kein Geheimnis: Die deutsche Automobilbranche hinken hinterher und müssen schleunigst mit der Zeit mitgehen. Simon Hage und Martin Hesse nutzen ihre Expertise und top Kontakte, um einen wichtigen Einblick in die Automobilbranche zu erhalten. Gleich zu Beginn geht es um die Stunde Null und der Schwerpunkt wird schnell deutlich. Hauptsächlich geht es um den  VW-AUDI-Konzern um die Ära Markus Duesmann. Aber auch BMW und Daimler nehmen sie gezielt unter die Lupe. Sie werfen einen Blick zurück und zeigen anhand frischer Köpfe, dass ein Ende starrer Hierarchien unabdingbar ist.  Der Abgas-Skandal im VW-Konzern und das damit überfällige Ende der Verbrennungstechnologie sind ein Symptom veralterter Strukturen und zwingen zum Handeln. Managementfehler und fehlende Innovationen hat die deutsche Automobilindustrie zum Stillstand gebracht. Zudem haben sich deutsche Unternehmen zu lange auf den Lorbeeren des deutschen Ansehens ausgeruht und den Startschuss verpasst. Die Elektrowende ist da nur ein nächster Schritt, so Hage und Hesse.

Im Buch "Aufholjagd" behandeln die Autoren vorwiegend die Anstrengungen unserer Hersteller zum Übergang zur Elektromobilität. Welche Transportmittel für die Generation Y zukünftig zu vernetzen sind, ist nur Teil des erforderlichen Konzepts, wie wir in Zukunft leben wollen. Wir Leser bekommen einen spannenden Einblick in die Welt der deutschen Manager. Erschreckend ist vor allem der Rückschritt. Aber es gibt Hoffnung. Denn dieses Mal möchten die Manager direkt 2/3 Schritte vorausdenken und mit Software und top Kooperationspartnern die Aufholjagd starten. Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr auf den chinesischen Markt eingegangen wird.  Ansonsten lässt sich "Aufholjagd" von einem Laien wunderbar lesen. Das Buch lässt einen über den Tellerrand schauen und entlarvt, wie es um die deutsche Automobilbranche wirklich steht.

"Aufholjagd: Der Kampf um Kunden, Ideen, Innovationen " von Simon Hage und Martin Hesse kann ich nur wärmstens empfehlen. Das Buch bekommt von mir ★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den SPIEGEL Buchverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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19. April 2022

Rezension zu "Die Kraft der 8" von Lynne McTaggart

Was wir ins Universum aussenden, kehrt zu uns zurück. Diesen Leitsatz hat Bestsellerautorin Lynne McTaggart in zehn Jahren intensiver Studien und Experimente nachgewiesen. Sie zeigt, dass, wenn eine kleine Gruppe von Menschen ihre Intention auf ein bestimmtes Ziel fokussiert, eine machtvolle kollektive Dynamik entsteht, die Krankheiten heilen, Beziehungen kitten und sogar neuen Lebenssinn vermitteln kann. Und noch mehr: Die Experimente belegen, dass durch den »Spiegel-Effekt« die heilenden Energien nicht nur auf den Empfänger wirken, sondern auch auf diejenigen, die sie aussenden. Lynne McTaggart erläutert die wissenschaftlichen und spirituellen Hintergründe dieses Phänomens und gibt eine umfassende Anleitung, wie wir diese Kraft für unser eigenes Leben nutzen können.

Nach zehn Jahren intensiver Studien und Experimente wartet Bestsellerautorin Lynne McTaggart erneut mit einer erstaunlichen Erkenntnis, die unser Weltbild verändern wird. Sie zeigt: Wenn eine kleine Gruppe von Menschen ihre Intention auf ein bestimmtes Ziel fokussiert, entsteht eine machtvolle kollektive Dynamik, die Krankheiten heilen, Beziehungen kitten und sogar neuen Lebenssinn vermitteln kann. Und noch mehr: Die Experimente belegen, dass durch den "Spiegel-Effekt" die heilenden Energien nicht nur auf den Empfänger wirken, sondern auch auf diejenigen, die sie aussenden. 

Ich war schon immer der festen Überzeugung, dass unsere Intention sehr kraftvoll ist. Umso gespannter war ich auf das Buch "Die Kraft der 8" von der Bewusstseinsforscherin schlechthin, Lynne McTaggart. Von Anfang hat mich der wissenschaftliche Stil der Autorin sehr überzeugt und auch die Erfahrungsberichte waren sehr interessant. 

Das Buch dreht sich rund um das Thema: Was können 8 Menschen bewirken, wenn sie zusammenkommen und ihre Aufmerksamkeit gezielt auf etwas ausrichten, nämlich dort wo es von Wichtigkeit ist. Lynne McTaggart erläutert die wissenschaftlichen und spirituellen Hintergründe dieses Phänomens und gibt eine umfassende Anleitung, um diese "Schnellstraße zum Wunder" selbst zu erfahren. Mc Taggart beschreibt ihre Anfänge mit Pflanzen, Samen, Wasser und Biofelder. 

Es zieht sich immer ein roter Faden durch das Buch. Mc Taggart spricht von einer kosmischen Kraft,  die durch Gruppendynamik wirkt. Sie ist der festen Überzeugung, dass Intention eine ganz besondere Heilkraft hat. Insbesondere geht es ihr um die "Biologie des Guten" und was wir damit erreichen können. Manchmal war der Exkurs allerdings ein bisschen langatmig. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin besser auf den Punkt kommt. Lynne McTaggart empfiehlt dem Leser oder der Leserin die Gründung einer eigenen Forschungs-Gruppe und gibt am Ende wichtige Tipps an uns weiter. 

Dieses Buch motiviert, Veränderungen in Gang zu setzen. Ganz besonders hat mir dir Kombination aus Wissenschaft und Spiritualität gefallen. Es hat mich inspiriert, des Intention einen noch größeren Stellenwert im Leben zu geben und sie bewusst in meinen Alltag zu integrieren.

"Die Kraft der 8" von Lynne McTaggart bekommt daher von mir ★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den GOLDMANN Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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21. März 2022

Rezension "Und keiner spricht darüber" von Patricia Lockwood

 Sie ist ein Online-Star. Sie reist um die Welt, um ihre begeisterten Fans zu treffen. Das sogenannte »Portal« ist ihr Medium: In diesem virtuellen Raum fügt sich eine Lawine von Bildern, Details und Referenzen zu einer unendlichen Landschaft zusammen, die Post-Sense, Post-Ironie, Post-Alles ist. Aber was passiert, wenn eine Tragödie in das echte Leben einbricht und alles verändert?

»Und keiner spricht darüber« ist ein Liebesbrief an Sprache und Literatur und gleichzeitig eine moderne Meditation über Liebe und die Kraft menschlicher Nähe.

Um was geht's?

Das "Portal" in "Und keiner spricht darüber" umfasst das wahre Leben komprimiert in Nachrichten, Videos und schönen Fotos. Durch einen ziemlich unsinnigen Tweet erlangte eine Frau eine gewisste Berühmtheit. Das Leben dieser jungen Frau dreht sich fast ausschließlich um diese Online-Plattform, weshalb sie ihr reales Leben vernachlässigt und so oft es geht in diese virtuelle Welt entflieht. Einladungen bekommt sie eine Menge, aber am liebsten ist sie im "Portal", ganz gemütlich und ungezwungen auf der Coach und in ihren eigenen vier Wänden. Doch dann geschieht etwas, was sie aus dieser digitalen Blase wachrüttelt und in die Realität zurückkatapultiert. Ab da bekommt die Handlung einen dramatischen Twist. Alles entwickelt sich in eine tragische und viel greifbarere Richtung. 

Patricia Lockwood trifft den Nerv der Zeit

"Und keiner spricht davon" muss man mögen. Denn der Stil ist speziell und die kurzen "Tweets" machen es nicht immer einfach, einen roten Faden zu sehen. Manchmal sagen sie viel aus und dann sind es wieder Nichtigkeiten, die sich aneinanderreihen. Aber das macht auch dieses Buch aus und irgendwie macht dieser Stil ja auch süchtig. Es ist nun mal wie im realen Leben, wenn man sich auf Twitter aufhält und Tweet für Tweet liest bzw. einfach nicht aufhören kann weiterzuscollen. Mit der Zeit gewöhnt man sich also an den Stil von Patricia Lockwood. 

Das Buch ist ein Appell an uns, dasss wir selbst in dieser Blase sind und uns immer wieder daran erinnern müssen, was wirklich zählt: Das wahre Leben! In dem Moment als die junge Frau schlagartig in die reale Welt gezerrt wird, sind die Texte schwerer zu lesen und greifbarer. Der zweite Teil hat deshalb nochmal einiges rausgerissen. Besonders mochte ich Lockwoods Metaphern und ihren lockeren Schreibstil. Auch wenn der Einstieg nicht ganz so leicht war, bin ich mir ganz sicher, dass das Buch mich noch eine ganze Weile zum Nachdenken anregen wird.

Wer sich also auf diesen Stil einlassen möchte, wird mit einer Geschichte belohnt, die den Nerv er Zeit trifft. Denn letzten Endes sind wir ja alle ziemlich gebunden an die digitale Welt und da tut ein Weckruf sehr gut.

"Und keiner spricht darüber" von Patricia Lockwood bekommt von mir ★★★ Sterne!

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8. Februar 2022

Rezension zu "Digital Detox für die Seele" von Dr. Daniela Otto

Der Wunsch nach Verbundenheit ist ein zutiefst menschliches Bedürfnis, das die sozialen Medien erfolgreich triggern. Doch der ursprüngliche Gedanke der Vernetzung verkehrt sich für viele oftmals ins Gegenteil - statt Verbindung entsteht Isolation und die negativen Folgen der Digitalisierung zeichnen sich an unserem seelischen Zustand ab: Depressionsraten steigen, Stress und Ängste nehmen zu, immer mehr Menschen verlieren den Bezug zu anderen, zu sich selbst und zur Welt. Dieses Buch predigt keinen weltfremden Totalverzicht auf neue Medien. Vielmehr stellt es anhand der Digital-Detox-Methode konkrete Anwendungsbeispiele bereit, um Social Media und Smartphone bewusst und achtsam zu nutzen. Digitale Achtsamkeit ist der Weg, wie wir wieder zu einem wahrhaftigen Verbundenheitsgefühl im Hier und Jetzt zurückfinden können.

Gehst du bewusst an dein Handy?

Ich  muss gestehen, dass ich nicht immer bewusst ans Handy gehe. Manchmal ist es ein netter Zeitvertreib. Vor allem morgens nach dem Aufstehen informiere ich mich gerne über das Handy. Dabei soll man das auf keinen Fall tun! 

Das erste Buch, das die Trends Achtsamkeit und Digital Detox kombiniert

Immer wieder hört man von Digital Detox. Denn Diäten waren gestern. Heute ist es für unsere Generation wichtig, sich von der digitalen Welt zu befreien und sich bewusst Zeit zum Entspannen und Erholen zu nehmen. Mit dem Buch "Digital Detox für die Seele" von Daniela Otto habe ich das schon getan und nach diesem Buch ist mein Bewusstsein für Digital Detox auch nochmal in die Höhe gestiegen. Dr. Daniela Otto beschreibt das Thema sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Sie spricht von den Auswirkungen auf unser Gehirn, Psyche und nicht zuletzt auch auf unseren Körper. Es wird sehr detailliert darüber gesprochen, was zu viel Konsum mit uns macht. Und obwohl wir natürlich heutzutage nicht mehr ganz ohne die Digitalität leben können (es ist ja auch nicht nur alles schlecht), gibt die Autorin nützliche Tipps, wie wir unseren Konsum reduzieren können. Alles ganz dem Motto: Geh bewusst in die digitale Welt!

Ganz besonders haben mir die Achtsamkeitsübungen zugesagt. Diese laden dazu ein, sich den Konsum bewusst zu machen und nicht in jeder freien Minute das Smartphone in der Hand zu halten. Geht es Anfangs noch um die Auswirkungen des Konsums, befasst sie sich mit der Zeit vemehrt mit Meditation und Spiritualität. Besonders interessant fand ich die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität. Dr. Daniela Otto ist hier auch in die Tiefe gegangen und hat nicht nur an der Oberfläche gekratzt. Sie plädiert dafür, auch mal abzuschalten und sich wirklich Zeit nur Erholung zu nehmen. Mit Tipps und Tricks, wie man Digital Detox in den Alltag integrieren kann, geht das auch leichter als man vielleicht erstmal denkt. Das Buch hat bei mir viele AHA-Momente ausgelöst und mich überzeugt. Ich hätte mir nur gewünscht, dass weniger auf Meditation eingegangen wird.

Das Buch ermutigt zu Entschleunigung und inspiriert, mehr Zeit in der Realität zu verbringen. Denn viel zu schnell vergisst man, dass das Leben außerhalb der digitalen Blase wartet. Das Buch hat mir geholfen, wieder mehr auf meine Bedürfnisse zu hören und Bewusstsein für Handykonsum zu schaffen.

Ich kann es nur wärmstens empfehlen. "Digital Detox für die Seele" von Dr. Daniela Otto bekommt von mir ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Irisiana Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Hier geht's zum Buch. Bestellbar in allen bekannten Buchhandlungen und auf der Verlagswebseite.

6. November 2021

Rezension zu "Next Level Living" von Jamie Wheal

Hundert Prozent leben, im Flow, wach und verbunden - ist das wirklich möglich? Unser Körper und unser Gehirn sind die Verbündeten auf dem Weg zu einem neuen Lebensgefühl, sagt Motivationstrainer Jamie Wheal. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen aus den Neurowissenschaften hat er ein hochwirksames Transformationsprogramm entwickelt. Eine Kombination aus speziellen Atemtechniken, Körpertraining und der Aktivierung der Sexualenergie hebt uns auf ein deutlich höheres energetisches Level und hilft, Stress abzubauen, sich zu fokussieren, Leistungsfähigkeit und Kreativität zu erhöhen sowie sein Liebesleben zu verbessern. Darüber hinaus führen die ekstatischen Erfahrungen dieses Programms zu einer erfüllenden spirituellen Dimension.

Der Bucheinstieg von "Next Level Living" hat mich direkt abgeholt. Denn zu Anfang warnt uns ein Dr. Seuss, dass dieses Buch gefährlich ist und man es langsam angehen soll. Anschließend folgt eine längere Einführung in das Themas. Jamie Wheal kritisiert, dass wir an einem schleichenden Sinnverlust leiden, der sich immer mehr beschleunigt. In Zeiten von schwindelerregenden Möglichkeiten und Glaubensschwund müssen wir Möglichkeiten finden, Stress abzubauen und uns neu zu fokussieren. Denn das exponentielle Wachstum auf unserer Welt sorgt für Verwirrung und bestimmte Geschichtsereignisse haben uns dahingegegend nachhaltig geprägt.

"Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben." (S. 45)

Die Themen des Alchemisten Kochbuchs werden der Reihe nach behandelt. Jamie Wheal schreibt über die Chemie des Atmens, über Modulation von Atemfrequenz, über Atemtiefe, Atemzugsvolumen und über Kategorien der Atemtechniken. Er belegt die Effektivität dieser Techniken anhand Studien. Weitere Themen sind Embodiment, Musik, Sex und Ethische Kult(Ur)Bildung. Mit zahlreichen Filmbeispielen und wissenschaftlichen Erkenntnissen macht er auf die Themen aufmerksam. Besonders interessant fand ich auch die Studie mit zwölf Paaren. Diese wurde genau dokumentiert und dem Leser spannende Einblicke in die Befragungen gewährt. Wheal zeigt, dass die Kombination aus bestimmten Atemtechniken, Körpertraining und Sexualenergie unser ergetisches Level hebt und nachweislich hilft, Stress abzubauen und sich zu fokussieren. Jamie Wheal hat einen fesselnden Schreibstil. Auch wenn das Buch sehr dick ist, liest es sich trotz vieler wissenschaftlicher Themen, sehr leicht und locker. Nur ab und an war der Exkurs ein bisschen zu umfangreich. 

"Next Level Living" zeigt, welchen Mehrwert uns Spiritualität gibt und wie wie wir mit einfachen Übungen diese wieder in uns finden. Ich werde garantiert noch öfter darin lesen und bin schon sehr gespannt, wie sich die Techniken nachhaltig auf mein Leben auswirken werden.

Das Buch bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Kailash Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Hier geht's zum Buch. Bestellbar in allen bekannten Buchhandlungen und auf der Verlagswebseite.

8. August 2021

"Die Welt mit anderen Augen sehen" von Markolf H. Niemz

Markolf Niemz, international ausgewiesener Biophysiker und Bestsellerautor, stellt in diesem Buch unser Weltbild auf den Kopf. Wir sind es gewohnt, den Erkenntnissen der Naturwissenschaften zu trauen. Diese lehren uns, dualistisch und in Abgrenzungen zu denken: Entweder es gibt das eine, oder das andere. Entweder es gilt dieses, oder jenes – doch auf keinen Fall beides zugleich. Was aber, wenn Naturwissenschaften und Philosophie auch noch andere Möglichkeiten bieten? An sechs spannenden Beispielen zeigt der Autor, was passiert, wenn man den Blickwinkel ein wenig ändert und das Wissen der Naturwissenschaften neu sortiert. Die Belohnung: Eine moderne Sicht auf das Leben und den Kosmos. Religiös offen, spirituell tief und wahrhaft beglückend.

Physik und Spiritualität - passt das zusammen? 

Genau geht es in "Die Welt mit anderen Augen sehen" von Markolf H. Niemz. Der Autor ist selbst Physiker und verbindet beide Perspektiven miteinander. Das Buch beinhaltet insgesamt 6 Challenges + Bonuskapitel, in der unterschiedliche Sachverhalte thematisiert werden. Da ich die Kombination von Physik und Spiritualität unheimlich spannend finde, war mein Interesse sofort geweckt. Zu den Kapiteln zählen Raum und Zeit, Sein und Werden, Gut und Böse, Huhn und Ei, Schöpfer und Schöpfung sowie Liebe und Verständnis. Ergänzt wird dieses Buch durch Bilder und Grafiken, die das Buch noch lebendiger machen und die Text verständlicher machen. Ab und an habe ich ein paar Zeilen mehrmals lesen müssen, da das Buch sich natürlich nicht mit den einfachsten Fragen der Mehnschheitsgeschichte befasst. Es macht allerdings sehr viel Spaß, diesen Fragen auf den Grund zu gehen und den Gedankengängen von Markolf H. Niemz zu folgen. Es geht hier nicht darum, wissenschaftlich alles bis ins kleinste Detail zu erklären. Viel mehr möchte Niemz ein Bewusstsein dafür wecken, dass wir jederzeit den Blickwinkel ändern können und wir alle füreinander verantwortlich sind. 

Gedankenexperimente und AHA-Momente

Besonders spannend fand ich die Gedankenexperimente. Dadurch konnte ich Zusammenhänge anschaulich verstehen. Das Buch hat mich sehr fasziniert und mir viele AHA-Momente beschert. Es ist kein Buch, das sich so einfach lesen lässt. Ich hatte mir das Buch anders vorgestellt und trotzdem bin ich absolut positiv überrascht, was in diesem kleinen Buch alles steckt. Nie wäre ich auf die Kombination gekommen, dass Physik und Spiritualität einanderhergehen. Aber Niemz hat mich davon überzeugt. Schnell konnte ich den Bezug zur Spiritualität für mich herstellen. "Die Welt mit anderen Augen sehen" war sehr lehrreich. Ich habe nicht zum letzten Mal das Buch aufgeschlagen. Sicherlich werde ich noch öfter nachschlagen und darin lesen. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Themen nicht zu ausschweifen erläutert werden. Das Buch ist gut strukturiert und nicht zu überladen. Das Buch wird sicher noch lange nachwirken.

Das Buch bekommt von mir ★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Gütersloher Verlagshaus für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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17. Juli 2021

Rezension zu "Flauschig" von Hanna Bervoets

Florence, Maisie, Stephan und Diek, alle sind mehr oder weniger unglücklich, im Grunde also ganz normal. Sie vermissen etwas, wissen jedoch nicht so genau, was, bis sie, jeder für sich, eines Tages auf einen kleinen flauschigen Ball stoßen: Fuzzie. Jeden Tag erzählt Fuzzie ihnen Geschichten, Geschichten über Liebe und Verlust, über Träume und Einsamkeit, Geschichten, in denen sich jeder wiederfindet. Sie hören ihrem kleinen Ball zu, sie tun, was er sagt. Sie lieben ihren kleinen flauschigen Ball, denn er kennt sie, ja, er scheint sie vollkommen zu verstehen, vielleicht sogar als Einziger …

Der Titel "Flauschig" hat mich sofort neugierig gemacht. Als ich den Klappentext las wusste ich, dass der btb Verlag mal wieder etwas Besonderes herausgebracht hat. Es geht im Grunde um verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebenssituationen. Ein flauschiger Ball, der versteht und zuhört, tritt in unterschiedliche Leben. Vor allem schafft es dieser flauschige Ball, dass sich die Menschen ihm öffnen und Nähe zulassen. Ich hab sehr schnell ins Buch gefunden und mich direkt angesprochen gefühlt. Der Schreibstil ist sehr leicht und angenehm zu lesen. 

In vielen Zeilen habe ich mich wiedergefunden und inspiriert gefühlt. Die Charaktere thematisieren philosophische Fragen und regen stark zum Nachdenken an. Die Menschen brechen durch dieses flauschige Bällchen immer mehr ihre Distanz und erzählen offen von ihren Sorgen und Ängsten. 

Die Idee finde ich total außergewöhnlich, genial und innovativ. Im Laufe der Geschichte werden zahlreiche weitere Personen zum Besitzer der Bälle. Ich finde, dass dieses Buch auch gesellschaftlich relevanter denn je ist. Denn gerade in der heutigen Zeit spürt man in der Gesellschaft vermehrt Distanz. Das Buch ist sehr gefühlvoll und macht Lust auf mehr. Dieses wundervolle Buch kann ich also nur wärmstens empfehlen. 

"Flauschig" von Hanna Bervoets bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den btb Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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14. Juli 2021

Rezension zu "Fancy Red" Von Caterina Bonvicini

»Fancy Red« ist ein Spiel mit Identität, Verwandlung und Bewegung. Fancy Red ist zugleich der Name des Diamanten, um den es in dem Roman geht – und eine Metapher für die Gegensätze, für die er steht: Reichtum und Armut, Glanz und Trübheit, Härte und Zerbrechlichkeit. Zwei Welten prallen aufeinander: die trostlose derer, die ihn betrachten, und die schillernde derer, die ihn besitzen. Wir folgen dem Diamanten durch die ganze Welt – jeder Ort und jede Stadt liefern dem Protagonisten Filippo ein neues Puzzleteil der Wahrheit, die er genauso verzweifelt zu finden versucht wie den Edelstein, der verschwunden ist, seit seine Frau Ludò eines Morgens ermordet neben ihm lag. Der Text ist aufgebaut wie ein Diamant, ein Oktaeder bestehend aus acht Dreiecken: acht Kapitel mit je drei Unterkapiteln. Mitreißend und kunstvoll wie ein Diamantschliff.


"Fancy Red" hat mich zunächst einmal wegen diesem außergewöhnlich coolen Buchcover angesprochen. Der Klappentext verstärkte nur noch mein Interesse, dieses Buch zu lesen. "Fancy Red" ist irgendwie besonders und einzigartig. Es ist in 6 Kapitel aufgeteilt. Also genauso viel Kapitel, wie ein Diamant Ecken hat. Jedes Kapitel ist wie ein Oktaeder aufgebaut (die acht dreieckigen Flächen werden zu acht dreigeteilten Kapiteln aufgeteilt). Das Buch ist sehr facettenreich. Je mehr Facetten Bonvicini aufzeigt, desto mehr wird man in die Geschichte gezogen.

Bevor ich das Buch in den Händen hielt, hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, was mich erwartet. Aber das reizte mich umso mehr. Schon zu Beginn warf "Fancy Red" viele Fragen auf. Ich habe schnell ins Buch gefunden und war neugierig, was es mit dem Diamanten und mit Ludó auf sich hat.

„Dieser Edelstein hatte mich ausgewählt, so wie ich ihn“
"Fancy Red" von Caterina Bonvicini -

Diamanten sind für Filippo alles. Schließlich tritt Ludò in sein Leben tritt. Sie ist nicht nur die Tochter eines wohlhabenden Kunden, sondern auch ein ganz eigenwilliger Mensch. Auch trägt sie  einen „Fancy Vivid Red“ als Nasenpiercing – einen leuchtend roten unheimlich wertvollen Diamanten. Filippo und Ludò heiraten und reisen durch Europa. Doch ein Urlaub in Griechenland wird ihnen zum Verhängnis : Eine hübsche, junge Frau namens Isabel lädt sie an den Pool der Villa nebenan ein. Am nächsten Morgen ist Ludó tot, der „Fancy Red“ verschwunden, und Filippo kann sich an nichts erinnern. Um möglichen Konsequenzen zu entgehen, versenken die beiden zusammen Ludòs Leiche im Meer und gehen getrennte Wege. In Filippo keimt ein entsetzlicher Verdacht: Könnte er die Tat begangen haben? Und wer war Ludó wirklich?

Die Autorin schreibt über Urlaubserinnerungen und über eine sehr außergewöhnliche Beziehung. Jedenfalls empfinde ich diese Beziehung und ihre Dynamik ganz und gar nicht gewöhnlich. Manche Erinnerungen zogen sich sehr lange und erst gegen Ende hin klärt Bonvicini ihre Leser auf. Dieses Buch muss man definitiv erstmal auf sich wirken lassen. Denn die Geschichte fühlt sich sehr mysteriös an. Die Frage ob Filippo schuldig ist, ist gar nicht so einfach herauszufinden und nach dem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, haben sich defintiv noch Fragen aufgetan. 

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Erzählung durchweg aus der Sicht von Filippo. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen. Es spielt manchmal in der Vergangenheit und dann wieder in der Gegenwart. Ich finde, dass "Fancy Red" ein Roman ist, auf den man sich einlassen muss. Denn die Geschichte regt sehr zum Nachdenken an und ist vom Aufbau und Stil sehr ungewöhnlich. Aber wenn man sich darauf einlässt, hält "Fancy Red" so manch Überraschungen bereit und begeistert.

"Fancy Red" Von Caterina Bonvicini bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den btb Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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24. Juni 2021

Rezension zu "Keine Angst vor Mäusen" von Carola Ferstl

Geld ist die schönste Nebensache der Welt. Trotzdem sind viele Frauen in Sachen Finanzen immer noch vorsichtig oder sogar ängstlich. Warum eigentlich? Frauen wollen sich doch auch Träume erfüllen, sicher leben, keine Geldsorgen haben und den Kids den Start ins Leben leicht machen. Viele Frauen schieben das Thema Finanzen vor sich her, machen es sich unnötig schwer. Finanzen sollten einfach sein, wie eine Brigitte-Diät: Rezepte, die leicht nachzukochen sind, die schnelle Erfolge und anhaltendes Wohlbefinden bringen. Dieses Buch zeigt, wie einfach es geht, die Weichen so zu stellen, dass viel von dem leidigen »Finanzkram« ganz automatisch richtig läuft. So kann jede Frau souverän und unbefangen mit Geld umgehen. Carola Ferstl bringt ihre langjährige Erfahrung als TV-Wirtschaftsjournalistin und Working Mom von drei Kids auf den heimischen Wohnzimmertisch. Geldthemen einfach und ohne Fachchinesisch zu erklären – das ist ihre große Stärke.

Geld ist sexy. Und wie ist dein Money Mindset?
Ich muss zugeben, dass mein Money Mindset nicht immer das Beste war. Ich habe meine Leistung oftmals unter den Scheffel gestellt. Oft hatte ich das Gefühl, meine Leistung ist nicht so viel wert. Auch am Anfang meiner Selbstständigkeit hatte ich zu Anfang noch Probleme, zu meinem Stundenlohn zu stehen. Mittlerweile ist das Thema Money Mindset und das Thema Finanzen nicht mehr wegzudenken. Deshalb habe ich mich sehr auf "Keine Angst vor Mäusen. So kriegen Frauen ihre Finanzen in den Griff" gefreut. In diesem Buch erzählt die TV-Geld-Expertin Carola Ferstl, wie Frauen das Thema Finanzen in den Griff bekommen und gibt interessante Life-Hacks. Im Buch finden sich auch Interviews bekannter Persönlichkeiten, die offen und ehrlich über ihr Money Mindset sprechen. Ich fand die Interviews sehr interessant und auf den Punkt. Im Buch geht es zu Anfang besonders darum, wie wir zu Geld stehen. Denn unsere Einstellung bezüglich Geld beeinflusst unser Leben maßgeblich. Ich hatte beispielsweise immer das Gefühl, das große Geld ist nur etwas für  reiche  und besonders intelligente Menschen Ich bin froh, dass ich diese Einstellung ändern konnte und bin mir sicher, dass dieses Buch auch bei anderen Frauen die Einstellung ändern wird. Ferstl überzeugt mit interssanten Fakten, Tabellen und Grafiken, die die Themen verständlich und anschaulich zeigen. Die Praxistipps waren ebenfalls sehr interessant. Besonders gefallen hat mir, dass Ferstl die Leser einbindet und ihnen gleich zu Beginn wichtige Fragen stellt.

Leichtes und verständliches Einsteigerbuch
Insgesamt vermittelt das Buch einen interessanten Einblick in verschiedene Themen. Ferstl gibt wertvolle Tipps rund um den Umgang mit Geld. Die Themen werden allerdings nur angerissen und nicht vertieft. Es ist eher ein Buch für Frauen, die das Thema Finanzen bisher zur Seite geschoben haben und sich nie so wirklich damit beschäftigt haben. Manchmal hätte ich mir nämlich mehr Tiefe gewünscht. Ich konnte durchaus spannende Infos mitnehmen. Nichtsdestotrotz wurden die Infos immer nur kurz angerissen. Es ist ein leichtes Einsteigerbuch, das sich sehr leicht und verständlich lesen lässt. Mit diesem Buch bekommt man garantiert Lust, sich mit den ein oder anderen Themen weiter zu beschäftigen und das Wissen zu vertiefen.

"Keine Angst vor Mäusen" von Carola Ferstl gibt dir einen Rundumblick zum Thema Finanzen und appelliert, sich mehr damit zu beschäftigen. Das Buch bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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22. Juni 2021

Rezension zu "Achtsam die Welt verändern" von Sharon Salzberg

Heilung für eine Welt im Aufruhr

Diese Welt ist chaotisch, unübersichtlich und unkontrollierbar. Angesichts von Pandemien, Flüchtlingselend und Finanzkrisen sind viele Menschen Gefühlen von Ohnmacht, überwältigenden Ängsten und Existenzsorgen ausgesetzt. Resignation und Verzweiflung greifen um sich. Was tun? Gibt es einen Ausweg? Sharon Salzberg sagt: Ja! Die weltberühmte Meditationslehrerin postuliert in ihrem neuen Buch, dass Achtsamkeit, gespeist aus einer fundierten Meditationspraxis, jeden Einzelnen und damit die Welt zum Besseren ändern kann - nicht die Achtsamkeit des asketischen Mönchs, der fernab der Welt in seiner Höhle meditiert. Vielmehr geht Sharon Salzberg davon aus, dass wir alle den Wandel in der Welt herbeiführen können, in jedem Moment unseres Lebens. Sie teilt weise Ratschläge und hilfreiche Techniken, um dem Gefühl der Ohnmacht entgegenzutreten, Resilienz und Großzügigkeit zu entwickeln, Mitgefühl und Handlungsfähigkeit zu stärken. Achtsam die Welt verändern ist ein wichtiges, einfühlsames und intelligentes Buch in diesen Zeiten des Umbruchs.

Wundervolle Ratschläge fürs Leben

Sharon Salzberg hält in dem Buch "Achtsam die Welt verändern" wunderschöne Worte für dich bereit. Gerade in Zeiten der Krise, des Wandelns und der Ungewissheit legt sie den Lesern nahe, sich mit Buddhismus und Meditation auseinanderzusetzen. Dieses Buch ist definitiv ein Appell, Frieden und Zufriedenheit mit sich selbst zu finden und aus bestimmten Lebenssituationen gestärkt hervorzugehen. Salzberg gibt in ihrem Buch viele Tipps, Ratschläge und Meditationsübungen, wie jeder ein bisschen achtsamer im Leben sein kann und damit im Leben enorm viel bewirken kann. Der Schreibstil ist sehr leicht und verständlich. Berührt haben mich vor allem die Texte von manchen Interviewenden. Die Erkenntnisse, die sie aus bestimmten Lebenssituationen gezogen haben, waren sehr interessant und spannend. Die Autorin schreibt anschaulich und beispielhaft. Sie bindet auch wichtige gesellschaftliche Ergeignisse der vergangenen Jahre ein. Zudem verweist sie auf bekannte Persönlichkeiten und greift wunderbare Zitate auf. Ich habe mir immer wieder Notizen gemacht und mich über so viel Inspiration und Input sehr gefreut. 

Buddhismus und Meditation

Salzberg hat mir den Buddhismus sehr nahe gebracht. Immer wieder dachte ich: "Wow! Was für kluge Weisheiten!" Besonders hat mir das Kapitel über Wut als wichtige Energiequelle (Wut = "emotionale Immunreaktion") gefallen, sowie der Vergleich zwischen Mitgefühl und Mitleid. Ich liebe diese Inspiration, die in diesem Buch auf mich eingeprasselt ist. Besonders die Metaphern und Vergleiche haben mir gut gefallen. Es wurden nicht einfach nur Vergleiche gezogen, sondern diese auch ausführlich und wundervoll philosophisch niedergeschrieben.

Eine Vision von dem, was möglich ist!

Salzberg schreibt sehr nahbar und erzählt von ihren eigenen sehr persönlichen Erfahrungen und Lehren. Es gibt Mediationsübungen und natürlich wird auch das Thema Meditation angesprochen. Jedoch steht dieses Thema definitiv nicht im Fokus. Ich habe nicht ganz erschlossen, warum der Titel "Achtsam die Welt verändern" heißt. Ich denke, dass hier falsche Erwartungen geschürt werden. Denn ich finde, dass es im Buch viel mehr darum geht, die eigene Welt zu verändern.  Klar hat dies auch einen Einfluss darauf, wie wir mit Mitmenschen umgehen. Nichtsdestotrotz geht es um eigene Krisen, die wir zu Chancen machen können. Diese beschreibt Salzberg jedoch wunderbar. Vielleicht geht es auch viel mehr darum, deine Welt zur Realität zu machen. Ich habe aus diesem Buch dutzende Denkanstöße bekommen und Weisheiten verinnerlicht. Ich nehme die Autorin beim Wort: In diesem Buch und auf dieser Reise geht es darum, dir die  Handlungsfähigkeit zunutze zu machen und diese wurde auf jeden Fall bei mir nochmal angekurbelt. Zumal dieses Buch auch hilft, andere Perspektiven einzunehmen und Resilienz aufzubauen.

Abschließend zu dieser Rezension stelle ich dir die Frage: An welche Welt glaubst du tief in deinem tiefsten Inneren?

"Achtsam die Welt verändern" von Sharon Salzberg  möchte ich wärmstens empfehlen. Das Buch bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Irisiana Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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15. Juni 2021

Rezension zu "Roboterland" von Jenny Kleeman

Willkommen in Roboterland? In ihrem eindrucksvollen Debüt nimmt uns die britische Journalistin und Dokumentarfilmerin Jenny Kleeman mit auf eine faszinierende Reise in die Welt von morgen – die schon heute entsteht. Die technische Entwicklung wird bald alle Bereiche unseres Lebens komplett verändern: wie wir geboren werden, essen, Sex haben und sterben. Kleeman trifft die Entwickler von Sexrobotern, von Organen und Fleisch aus dem 3D-Drucker und von künstlichen Gebärmüttern. Hautnah beobachtet sie, wie High-Tech-Erfindungen unseren Alltag erobern. Was macht diese radikale Veränderung mit uns? Werden wir in Roboterland noch menschlich sein? Eine hochspannende Live-Reportage aus den Labors unserer Zukunft, in denen die Grenzen des uns Bekannten radikal verschoben werden.

 "Roboterland" gibt einen sehr erschütternden Blick in die Zukunft des Lebens und Sterbens. Es dreht sich alles darum, wie wir morgen lieben, leben, essen und sterben werden. Das Buch ist in 4 große Themenbereiche gegliedert. Kleeman greift Themen auf, die sehr kontrovers sind  und aktuell wenig Aufmerksamkeit bekommen. Zum einen finde ich "Roboterland" faszinierend, zum anderen sehr erschreckend. Die Autorin gibt in jedem Kapitel einen Einblick in den Status Quo und erzählt von Studien  und Erfindungen. Danach folgen spannende Interviews und Antworten, die uns sicher alle brennend interessieren. Es werden nicht nur Erfinder und Geschäftsführer interviewt, sondern auch Nutzer, Unterstützer, strenge Kritiker und Wissenschaftler. Alles in allem haben mich die Erfahrungsberichte und Einstellungen der Nutzer sehr erschreckt. Am Ende eines jeden Abschnitts folgt ein interessanter Ausblick in die Zukunft.

Ein Leseerlebnis mit spannenden Sichtweisen 

Der Schreibstil von Kleeman ist sehr flüssig und angenehm. Auch wenn mich diese Themen schon immer sehr interessant haben, ist mit dem Buch "Roboterland" definitiv eine große Informationsflut auf mich zugekommen. Natürlich ist das Buch auch sehr fachlich. Dennoch empfand ich die Kapitel unheimlich spannend und einprägsam. Schon die ersten Seiten regten mich sehr zum Nachdenken an. Ich hatte fast schon das Gefühl, bei den Interviews dabei zu sein. Mehrmals musste ich innehalten und die Fülle an Informationen erstmal sacken lassen. In den Interviews habe ich mir ab und an ein bisschen mehr erhofft. Manchmal empfand ich Kleeman zu voreingenommen. Allerdings hat sich dies im Laufe des Buchs zum Glück stark verbessert. "Roboterland" zeigt viele verschiedene Sichtweisen auf. Ihr Wissen wurde nicht einfach nur heruntergeschrieben, sondern ein Leseerlebnis geschaffen, das ich sehr erfrischend fand. Im Epilog gibt die Autorin zu verstehen, dass noch viele Hürden genommen werden, bevor sich alles für immer ändert. Auch stellt sie sich die Frage, wer in den Genuss dieser Technologien kommen wird. Abschließend folgt nochmal eine kritische Auseinandersetzung und ein Blick in die Zukunft.

Ein Thema, das zur Diskussion einläd

Zusammenfassend hat mich "Roboterland" sehr zum Nachdenken anregt und mich immer wieder erschüttert. Die Themen sind sehr anschaulich aufgearbeitet und sehr gut recherchiert. Besonders interessant und zugleich erschreckend fand ich die verschiedenen Perspektiven in ihren Interviews. Diese ganze Thematik ist unheimlich spannend und läd zur Diskussion ein. Daher kann ich nur wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen und in diese noch ziemlich fremde Welt einzutauchen.

"Roboterland" von Jenny Kleeman  bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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28. Mai 2021

Rezension zu "Die große Angst" von Roland Paulsen

Warum fühlen wir uns schlechter, obwohl wir besser leben als je eine Gesellschaft zuvor? Was macht unser Leben heute komplizierter? Und warum sind Angststörungen und Depressionen gerade jetzt auf einem Höchststand? Dem geht der schwedische Soziologe Roland Paulsen in seiner klugen Analyse der Angst auf den Grund. Er zeigt, dass das Vermeiden jeglicher Risiken und die moderne Unfähigkeit, Unsicherheiten auszuhalten, zu einem weit verbreiteten Angstgefühl führen. So erhöht die schiere Menge an Möglichkeiten, die uns in jedem Lebensbereich offensteht, die Wahrscheinlichkeit von Fehlentscheidungen und damit die Angst davor. Überinformation führt nicht zu Beruhigung, sondern zu Verunsicherung und Gedankenspiralen: Was, wenn ... Mit seinem intelligenten Porträt unseres »Zeitalters der Angst« trägt Paulsen dazu bei, dass wir die Welt und uns selbst besser verstehen. Und vielleicht etwas weniger ängstlich auf unser Leben blicken.

"Die Angst verdeutlicht nicht nur die Gefahr, dass etwas passieren wird, sondern auch eine Form der Selbstreflexion."

Jede Angst erklärt sich selbst
"Die große Angst" hat sofort meine Neugier geweckt. Denn schnell wird klar, dass Covid kaum ein Thema ist. Dafür geht es um viele andere Ängste und um das Gedankenkarrussel "Was, wenn...".  Gedanken übernehmen nämlich oftmals die Kontrolle über uns. So reiht sich ein "Was, wenn..." ans nächste und je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr nehmen einen die Gedanken ein. Zwar kann uns das Denken helfen, die Welt zu verstehen... Aber es kann die Welt auch verdecken. Das Denken mit Kausalitäten beschreibt Paulsen als ein Werkzeug im Umgang mit Unsicherheit. Der Autor spricht über Krankheitsbilder wie Hypochondrie, soziale Phobien, Panikstörungen und Ängste am Arbeitsplatz. Schnell wurde mir so richtig bewusst, wie vielfältig die Krankheitsbilder heutzutage sind und dass jede Angst sich selbst erklärt. Paulsen schreibt, dass weltweit Angstörungen die verbreiteste Form einer psychischen Erkrankung sind. Er platziert in seinem Buch Fakten, schreibt von Menschen mit Angstzuständen und gestaltet das Buch sehr persönlich. Vor allem die Texte von Menschen, die bereits Suizid begangen haben, sind tief in mir hindurchgedrungen. Viele Sätze empfand ich als sehr inspirierend und einleuchtend. 

"Wie wir Risiken erleben, verändert, wie wir die Welt wahrnehmen."

Paulsen schreibt leicht und verständlich. Besonders interessant empfand ich die Schilderungen über Ängste, sowie die Fallbeispiele. Das Buch zeigt, wie sehr Ängste uns einschränken können und welche Herausforderungen es zu bewältigen gibt (Beispielsweise bei der Arbeit). Teilweise empfand ich das Buch ein bisschen zu ausschweifend. Zusammenhänge wurden mir erst später ersichtlich. Zudem konnte ich ab und an den roten Faden nicht finden. Und dennoch ist es ein Buch, in dem ich immer wieder nachschlagen werde. Am Ende gibt es auch ein Glossar mit Begriffen zum Nachschlagen. Daher kann auch gezielt nach Ängsten oder Thematiken gesucht werden. "Die große Angst" hält viele Denkanstöße bereit. Vor allem die Texte von Personen, die Suizid begangen haben, haben mich zutiefst berührt. Selten ist mir bei einem Sachbuch der Atem gestockt. Aber dieses Buch hat mich definitiv sehr zum Nachdenken angeregt.

"Die große Angst" von Roland Paulsen ist ein extrem wichtiges Buch und ein Appell, sich der Vielzahl an Angsstörungen bewusster zu werden. Im Umgang mit Mitmenschen, die an Angststörungen leiden, kann es zu einem besseren Miteinander beitragen. Das Buch bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den mosaik Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

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5. Mai 2021

Rezension zu "Jeder Mensch" von Ferdinand von Schirach

Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789 in Frankreich wurden die Grundsteine für unsere moderne Gesellschaft gelegt, für unsere Freiheit und unsere unveräußerlichen Rechte. 

 Das Erstaunliche an diesen Deklarationen ist, dass sie nicht die Wirklichkeit widerspiegelten. Die großen Manifeste der Menschheit verlangten eine Ordnung der Gesellschaft, die es noch nicht gab. Es waren Utopien. 

Heute stehen wir vor ganz neuen Herausforderungen. Globalisierung, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Klimawandel: Die Gefahren, denen wir heute ausgesetzt sind, waren vor 200 Jahren noch nicht einmal vorstellbar. Wir brauchen deshalb neue, zusätzliche Menschenrechte. 

 Heute müssen wir wieder über unsere Gesellschaft entscheiden – nicht wie sie ist, sondern so, wie wir sie uns wünschen. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Ist das nicht die eigentliche Aufgabe unserer Zeit?

Ein Appell an die Gesellschaft
Ferdinand von Schirach ist ein Autor, der mich immer zum Nachdenken anregt. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich dieses kleine Büchlein lesen möchte. Schirach schreibt in diesem knapp 32 Seiten kurzen Buch über die Entstehung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und spricht von der Erklärung der Menschenrechte. Zu dieser Zeit waren Menschenrechte eine Utopie und die Gesellschaft war weit weg von dem Gedanken, dass dass alle Menschen gleich sind. Mittlerweile ist dieser Grundsatz (zumindest in unserer westlichen Gesellschaft) nicht mehr wegzudenken. Gewohnt kritisch spricht Schirach davon, dass sich die Lebensumstände geändert haben. Aufgrund dem Internet, der Globalisiertung, der Digitalisierung und dem Klimawandel fordert Schirach, dass die "Charta der Grundrechte der Europäischen Union" um sechs Artikel ergänzt werden muss. Denn wir stehen vor neuen Herausforderungen, denen wir auch gerecht werden müssen. Er plädiert dafür, sich Gedanken zu machen und dementsprechend die Grundrechte anzupassen.

Auch hier schafft es Schirach, mich zum Nachdenken anzuegen. Ich hätte gerne noch weitergelesen. Allerdings finde ich es sehr erfrischend, dass dieses Buch mir fast schon wie ein längerer Zeitungsartikel vorkommt. Im Grunde versteht sich das Büchlein als ein Appell an die Gesellschaft, sich mit den neuen Lebensumständen zu befassen und diese auch in die Grundrechte aufzunehmen. Zudem ist das Buch Teil einer Petition. Schließlich werden sämtliche Einkünfte gespendet. Ich empfand das Büchlein als sehr lesenswert und konnte trotz dieser kurzen Lesezeit sehr viele Impulse mitnehmen. Manchmal hätte ich mir eine nähere Erklärung gewünscht. Allerdings hinterlässt dieses Büchlein trotzdem positive Gedanken. Ich bin sehr froh, dass ich in dieses Buch eingetaucht bin. Denn das Thema ist von sehr großer Wichtigkeit und sollte defintiv noch mehr Menschen erreichen und zum Nachdenken anregen.

Wenn du möchtest, kann du auf www.jeder-mensch.eu für die neuen Grundrechte stimmen.

Das Buch "Jeder Mensch" von Ferdinand von Schirach bekommt ★★★★ Sterne!

Herzlichen Dank an das Bloggerportal Penguin Random House Verlagsgruppe und an den Luchterhand-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Meine Meinung bleibt davon unberührt.

Hier geht's zum Buch. Bestellbar in allen bekannten Buchhandlungen und auf der Verlagswebseite.

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